Bayerischer Kurzhaar-Klub e.V.

gegr. 1901

Die Rasse Deutsch Kurzhaar

Der Deutsch-Kurzhaar gehört zu den ältesten Vorstehhunderassen. Er wurde u.a. gezüchtet aus Bracken, Schweiß- und Hatzhunden.

Die Geschichte des Deutsch-Kurzhaar beginnt mit den Hunden, die vor allem in den Mittelmeerländern bei der Netzjagd auf Federwild eingesetzt wurden.
Die wichtigste Eigenschaft dieser Hunde war die Vorstehleistung, die nach der Erfindung der Schusswaffen noch wichtiger war und konsequent gezüchtet wurde.

Insbesondere durch die politischen Entwicklungen, als die Jagd nicht mehr alleine dem Adel vorbehalten war, waren Hunde gefragt, die mehrere Arbeiten ausführen konnten, denn Bauern und Bürger konnten es sich nicht leisten, für jede jagdliche Aufgabe gesonderte Hunde zu halten.

Das war der Beginn der Entwicklung des Deutsch-Kurzhaar vom reinen Vorstehhund zum heutigen vielseitigen Jagdgebrauchshund.

Entscheidend für die Entwicklung der Zucht war bei Deutsch-Kurzhaar das ständig geführte Zuchtbuch, das seit 1897 erscheint. Prinz Albrecht zu Solms-Braunfels hatte erstmals Rassekennzeichen  Beurteilungsregeln der Körperform und Prüfungsregeln für Jagdhunde aufgestellt.

Das Zuchtbuch machte bereits damals und so auch heute die konkrete Zuchtorientierung anhand von Leistungsmerkmalen, die aus dem Zuchtbuch für die einzelnen Zuchtlinien erkennbar sind, möglich.

Das Erscheinungsbild des Deutsch-Kurzhaar ist edel und harmonisch. Sein Körperbau gewährleistet Ausdauer, Kraft u. Schnelligkeit.

Seine aufrechte Haltung, sein glänzendes Fell und sein Erscheinungsbild unterstreichen seinen Adel ebenso wie seine eleganten Bewegungen. Er ist aber zugleich robust und widerstandsfähig.

Sein kurzes, festes Fell macht ihn sehr pflegeleicht. Seine harten Ballen, seine gute Bemuskelung garantieren Ausdauer und Kraft, auch in schwierigem Gelände oder bei schlechter Witterung und niedrigen oder hohen Temperaturen.

Der Deutsch-Kurzhaar ist nicht zuletzt deshalb weltweit verbreitet:
u.a. in: Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Tschechien, Slowenien, Slowakei, Kroatien, Ungarn, Russland, Griechenland, Türkei, Polen, Niederlande, Schweden, Finnland, Dänemark, USA, Kanada, Afrika und Australien.

Der Deutsch-Kurzhaar  beweist heute seine Fähigkeiten bei allen Arbeiten vor und nach dem Schuss, von der Feldsuche, über das Buschieren und Stöbern (letzteres zu Lande und im Wasser), beim Apportieren und Verlorenbringen, bei der Schweissarbeit. Es gibt Kurzhaar, die von professionellen Nachsuchenführern geführt werden. Durch seine Intelligenz, Schnelligkeit und Geschicklichkeit wird er auch auf Schwarzwild eingesetzt.

Zuchtziel ist heute der vielseitige Jagdgebrauchshund. Nach dem Motto durch Leistung zum Typ müssen sich die Hunde, die zur Zucht eingesetzt werden dürfen, einer strengen Prüfungslaufbahn unterziehen. Auch in den Prüfungsstatistiken des Jagdgebrauchshundeverbandes stehen die DK in Relation zur Zahl der Welpen bei den Ergebnissen stets an der Spitze.

Bei der Zucht wird auch grosser Wert auf das Wesen gelegt. Der Deutsch-Kurzhaar hat ein ausgeglichenes soziales Verhalten gegenüber Artgenossen und Menschen. Er lässt aber eine grosse jagdliche Passion nicht missen.

Unter dem Motto: “edel vielseitig zuverlässig” bieten die Züchter jährlich den Jägern ihre Welpen an.

Der Standard des Deutsch-Kurzhaar ist bei der F.C.I. unter der Gruppe 7 (kontinentale Vorstehhunde), Standard 119 hinterlegt.

Den Deutsch-Kurzhaar gibt es in den Farben braun, braunschimmel, dunkler braunschimmel, heller braunschimmel, weiss mit brauner oder schwarzer Kopfzeichnung, Platten und Tupfen, schwarz und schwarzschimmel in denselben Nuancen wie bei braunschimmel.

Widerristhöhe:
Rüden:  62 bis 66 cm
Hündinnen: 58 bis 63 cm


Der Deutsch Kurzhaar im Spiegel der Zeit








 

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